Forschungsfelder

Hypnose und Anaesthesiologie

Die An­äs­the­sio­logie oder Anaes­the­sio­logie (v. alt­griech. ἀν- an- „un-, nicht“ und αἴσϑησις ais­thesis „Wahr­neh­mung“) als me­di­zi­ni­sches Fach­ge­biet um­fasst An­äs­the­sie­ver­fahren (All­ge­mein-, Re­gional- und Lo­kal­an­äs­thesie) ein­schließ­lich deren Vor- und Nach­be­hand­lung, die Auf­recht­er­hal­tung der vi­talen Funk­tionen wäh­rend ope­ra­tiver und dia­gno­s­ti­scher Ein­griffe sowie die In­ten­siv­me­dizin, die Not­fall­me­dizin und die Schmerz­the­rapie.[1]

Die ent­spre­chende Be­rufs­be­zeich­nung lautet Fach­arzt für An­äs­the­sio­logie (je nach Bun­des­land auch Fach­arzt für An­äs­thesie) oder in der Kurz­form An­äs­the­sist, bzw. An­äs­the­sio­loge. Er ar­beitet mit Fach­pfle­ge­kräften für In­ten­siv­pflege und An­äs­thesie zu­sammen.

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Psychoneuroimmunologie

Die Psy­cho­neu­roim­mu­no­logie (PNI) oder Psy­choim­mu­no­logie ist ein in­ter­dis­zi­pli­näres For­schungs­ge­biet, das sich mit der Wech­sel­wir­kung des Ner­ven­sys­tems, des Hor­mon­sys­tems und des Im­mun­sys­tems be­schäf­tigt. Eine Grund­lage ist die Er­kenntnis, dass Bo­ten­stoffe des Ner­ven­sys­tems auf das Im­mun­system und Bo­ten­stoffe des Im­mun­sys­tems auf das Ner­ven­system wirken. Schnitt­stellen der Re­gel­kreise sind das Ge­hirn mit der Hir­nan­hang­drüse, die Ne­ben­nieren und die Im­mun­zellen. Bei­spiels­weise be­sitzen Neu­ro­pep­tide die Ei­gen­schaft, an Im­mun­zellen an­zu­do­cken und z. B. die Ge­schwin­dig­keit als auch Be­we­gungs­rich­tung von Ma­kro­phagen zu be­ein­flussen.

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