Die nackte Wahrheit: NLP & Sexualtherapie
Die nackte Wahrheit: NLP & Sexualtherapie
Heft Nr.: 5 / Oktober 2007
Begonnen hat alles vor vier Jahren. Da setzen in N.'s rechtem Hoden starke Schmerzen ein, auf der Schmerzskala ordnete er die Missempfindung mit der Intensität 6-7 ein. Der hinzugezogene Hausarzt verordnet ein unspezifisches Antibiotikum, welches kaum eine Verbesserung bewirkt (Schmerzskala 5-6). Der Urologe, der nun Heilung bringen soll, schmeißt vergeblich die große Untersuchungsmaschinerie an und verschreibt schließlich ohne positiven Erregernachweis ein hochpotentes Antibiotikum, welches N. zumindest einen dreiwöchigen wässrigen Durchfall beschert. Die Schmerzen bleiben bei 5-6. N. ist berechtigterweise verzweifelt, entschließt sich aber fürs erste etwas zu tun, was manchmal das Beste ist: nichts. Die Schmerzen lassen dann nach einer Weile von selbst nach, treten nur noch gelegentlich auf.
Kaum dass die Schmerzen begannen, besser zu werden, trat ein neues Symptom auf: N. beobachtet, wie kurz nach Einsetzen der Erektion eine große Menge Sekret aus seiner Harnröhre zu laufen beginnt, danach verschwindet die Erektion und die sexuelle Begegnung mit seiner Frau, die er seit zehn Jahren kennt, wird abgebrochen. Frustriert von den vorangegangenen Arztbesuchen und noch den Schrecken vom schweren Durchfall im Nacken, beschließt er mit seiner Frau, "dem Problem mit Hypnose auf den Grund zu gehen".
So landet er nach Internetrecherche bei mir in der Praxis, einem Hypnotherapeuten, der sich auf psychosomatische Störungen und damit auch sexuelle Funktions- und Empfindungsstörungen spezialisiert hat. Damit haben ich Ihnen, verehrter Leser eine erste Präambel untergejubelt, nämlich, dass klinische Sexualstörungen psychosomatische Probleme sind. Zugleich gibt es eine zweite wichtige Komponente, und gerade diese Mehrschichtigkeit macht das NLP eigentlich zu DEM Instrument zur Behandlung dieser Störungsgruppe, doch dazu später.
In der Arbeit mit psychosomatischen Störungen arbeite ich gerne mit Metaphern, so lasse ich mir vom Patienten (die meisten machen das übrigens ohnehin spontan, von sich aus) das Problem als Erleben schildern. N. sagt: "Es ist wie ein Pfropfen, der in mir steckt" (so manch anderer würde das als lustvolle Empfindung wahrnehmen), sowie: "Mein Unterkörper ist wie abgegrenzt".
Ansonsten ist N. anamnestisch unauffällig; keine Krankheiten, kein exzessiver Drogengebrauch, keine psychische Besonderheiten. Bemerkenswerterweise hat er nie in seinem Leben regelmäßig masturbiert, schon gar nicht in der Jugend. Als persönliche Empirie habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Patienten mit sexuellen Empfindungs- und Funktionsstörungen (SEF) keine umfassenden onanistischen Karrieren haben. Dies mag zwei wichtige Komponenten aufzeigen: zum einen können unbewusste sexualfeindliche Einstellungen darin ihren Ausdruck finden, zum anderen werden ein spielerisches Vertrautwerden mit dem eigenen Körper, dem sexuellen Reaktionszyklus und auch einfach positive sexuelle Erfahrungen damit nicht gemacht.
An Ressourcen findet man bei N. vor allem Tauchen, was eine stark positive Gegenübertragung erzeugt und im Nu einen super Rapport beschert, weil ich auch leidenschaftlicher Taucher bin. Und zugleich arbeite ich auch deshalb gerne mit Tauchern hypnotisch, weil es so viele trancige Metaphern enthält (...in eine fremde Welt gleiten..., ...mit jedem Ausatmen tiefer gehen..., und viele mehr). Daneben ist seine Beziehung zu seiner Frau eine wichtige Ressource für unsere Zusammenarbeit: sie scheint sehr verständnisvoll und auch hoch motiviert für notwendige Hausaufgaben.
Eher unbemerkt hat sich in der Psychosomatik (wie in der Psychotherapie allgemein) ein Paradigmenwechsel vollzogen. Ich erinnere mich noch, wie ich vor etwa fünfzehn Jahren bei Wolfgang Lenk ein Teilemodell zur Behandlung (vor allem schwerer) psychosomatischer Störungen erlernte, in dem das Symptom als Botschaft des Unbewussten gedeutet wurde und in Kommunikation mit dem krankheitsverursachenden Teil verstanden werden sollte. Das hat sicher manchmal oder auch öfter funktioniert. Heilung kennt viele Wege. Zugleich birgt dieses Vorgehen ein großes Risiko in sich: mal ehrlich, haben wir nicht alle immer irgendwelche Spannungen, Konflikte, Probleme am Hals? Genau genommen ist das LEBEN an sich ein einziger Konflikt. Und bei der Teilearbeit in der Psychosomatik geschieht es schnell, dass man ein bestehendes somatisches Symptom mit konflikthaftem Potential auflädt, das quasi immer parat ist. Wie formulierte das ein anderer Patient mit einer Krebserkrankung so schön: "Der letzte Therapeut hat mich fertig gemacht; plötzlich hatte ich nicht nur Krebs, sondern auch noch selbst Schuld daran!".
Es würde mich sehr wundern, wenn nicht mancher Leser an dieser Stelle einen inneren Aufschrei tut. Wie lange haben wir -mit bestem Wissen und Gewissen natürlich- Krebs und andere Krankheiten als Ausdruck innerer Konflikte behandelt; aber heute wissen wir durch umfassende Metaanalysen (darunter versteht man, wenn man viele, viele Studien nimmt und deren Ergebnisse statistisch zusammenfasst), dass es weder eine Krebspersönlichkeit gibt, noch dass es psychische Faktoren gibt, die als Prädiktor (= Faktor, der eine Vorhersage erlaubt) für Krebs oder andere Erkrankungen dienen können. Bemerkenswerterweise gibt es nur soziale Prädiktoren für die Prognose verschiedener Erkrankungen, sowie Verhaltensvariablen, die als Risikofaktor evident sind (z.B. Rauchen).
Der geneigte Leser mag nun fragen: "Warum erzählt uns der Krutiak das alles? Es soll doch um Sex gehen!". Da wir an früherer Stelle SEF als psychosomatische Probleme definierten, bedeutet dies, dass es auch in der Sexualtherapie um Ressourcen- und Lösungsorientierung gehen sollte. Diese Idee ist zugleich nur bedingt neu: das erste Konzept der Behandlung von SEF geht auf Masters und Johnson zurück, die gleichermaßen skurril wie erfolgreich waren. Ausnahmsweise erzähle ich zuerst die unerlässliche Kritik an den beiden: Masters & Johnsons Konzepte menschlicher Sexualität und der Störungen derselben spiegeln in besonderem Maße unreflektiert gesellschaftliche Normen wieder. So verkannten sie schlichtweg den Umstand, dass viele Frauen mit Orgasmusproblemen bei Masturbation den Höhepunkt sehr einfach erreichen und unterstellten dieser Frauengruppe schlichtweg mangelnde organische Erregbarkeit (insbesondere klitoral). Daneben entwickelten sie Programme zur "Heilung" von Homosexualität (sog. Konversionsprogramme). Zugleich haben Masters und Johnson wohl eher intuitiv etwas erkannt, was wir als NLP-Kundige leicht benennen können. Sie erinnern sich noch an N.'s Formulierung "Mein Unterkörper ist wie abgegrenzt". Diese Aussage macht eine Dissoziation deutlich. Und das, meine sehr verehrten Leser und Leserinnen, ist etwas, was ALLEN SEF gemeinsam ist: eine mehr oder weniger offensichtliche Bewegung in die Dissoziation, sei es, dass Körperteile (insbesondere die Genitalien) dissoziiert werden in der Wahrnehmung, sei es, dass es eine allgemeine dissoziative Reaktion gibt. Der Mann, der sich fragt: "Wird er heute stehen?", die Frau, die fürchtet, wieder nicht kommen zu können, entfernen sich vom eigentlichen Erleben, dem Wahrnehmen, sind bestenfalls im "Kopf" anstatt im Körper. Von der anderen Seite aufgerollt: Mißbrauchsopfer machen sich diese Möglichkeit der Dissoziation zu nutze, viele beschreiben ihr Trauma auch wie eine Out-of-body-experience.
Deshalb nutze ich bei SEF nach Möglichkeit eine Standardintervention von Masters & Johnson, die darin besteht, dass die Partner miteinander in körperliche Kommunikation treten OHNE die Genitalien ins Spiel zu bringen. Das funktioniert aus mehreren Gründen so gut: zum einen ist es eine Übung zur Assoziiertheit, man konzentriert sich nur auf VAKOG. Es wird wieder möglich, positive körperliche Erfahrungen zu machen, ohne sich einen Kopf über irgendwelche genitalen Reaktionen machen zu müssen. Zugleich kann man ohne Leistungsdruck merken, wie zum Beispiel die Erektion kommt, wieder geht...und dann wieder kommt! Es kann sich auf die Weise ein neues Körpervertrauen einstellen, welches bei allen von SEF Betroffenen gestört ist. Somit ist eine ganz wichtige erste Intervention (die ich immer VOR symptomorientierte Interventionen stelle) eigentlich ein NLP-Basic: sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen. Nicht mehr und nicht weniger. Es sei nicht unerwähnt, dass dies für viele Patienten schon eine große Herausforderung bedeutet; Masters und Johnson ließen diese Übung nur in ihrem Beisein durchführen, zu mir würde dieses Vorgehen aber nicht passen (nicht weil ich zu wenig voyeuristisch wäre, aber mir ist es immer besonders wichtig, dass Patienten autonom bleiben). Meist instruiere ich meine Patienten so, dass sie sich zuerst gegenüber hinsetzen sollen und sich nur in die Augen gucken sollen. Jede Emotion darf dabei hochkommen, die körperliche Distanz gewahrt bleiben. Erst wenn sich ein Gefühl der Verbundenheit eingestellt hat, dürfen sich die Partner anfassen, dabei ist alles erlaubt, außer genitaler Kontakt oder Berührung derselben. Es ist ergreifend, welch großartiges Feed-back mir meine Patienten meist nach dieser (nur von außen betrachtet) einfach anmutenden Übung geben. Die gar hervorragende Kollegin Birgit Lloyd-Jones hätte vermutlich an dieser Stelle noch einen reichen Fundus an aus dem Tantra kommenden Praktiken anzubieten...
Leider bedarf es hierfür, wie schon erwähnt, eines Partners. Ich wünschte, wir hätten hier in der Bundesrepublik eine Berufsgruppe, die z.B. in den Niederlanden ganz selbstverständlich etabliert ist: die der Sexworker. Das sind so was wie sexuelle Sozialarbeiter. Obwohl es hervorragende Wirkungsnachweise dieser Arbeit gibt, konnte sich leider diese Ausbildung hier noch nicht gründen, geschweige denn etablieren. Bei uns sind Sexworker männliche und weibliche Prostituierte, die meist (ich durfte auch andere kennen lernen) weniger eine Mission als Geldverdienen im Kopf haben, von Heilungsgedanken ganz zu schweigen. Heißt in jedem Fall: falls kein Partner zur Hand, muss dieser eigentlich wichtige Teil der Behandlung ausfallen.
Ist auf diese Weise ein positiver Frame für die Behandlung gesetzt und eine Stabilisierung erreicht, können die nächsten Schritte erfolgen. In meiner zehnjährigen therapeutischen Tätigkeit habe ich an diese Stelle immer jene Interventionen gesetzt, denen ich gerade besonders zugetan war. Früher hätte ich vielleicht Teilearbeit gemacht, vielleicht Belief- oder Wertearbeit im klassischen NLP-Sinne. Mit N. führte ich nach der ersten Phase der Behandlung EMDR durch. Das, was mir an EMDR im psychosomatischen Kontext so gefällt, ist, dass es so wenig suggestiv ist, also die oben angeführten Probleme der Teilearbeit ausgeschlossen sind, ohne dass man mögliche "tiefere" Hintergründe ignoriert. Vielleicht darf ich das an einem anderen Beispiel verdeutlichen. Ein anderer männlicher Patient kam nach drei (!) stationären Therapien zu mir in die Praxis, Hypnose war sein letzter Strohhalm, der in von seinem zum Teil unerträglichen Schmerzen im After (chron. Proktalgie) befreien sollte (Schmerzskala 8-9). Wer denkt bei einer solchen mehrjährigen Symptomatik nicht an einen früheren analen Missbrauch? Zugleich ging ich davon aus, dass er in den Kliniken wohl genügend Gelegenheit gehabt hätte, diesen aufzudecken, zumal zwei Kuren tiefenpsychologisch orientiert waren. Hier arbeitete ich auch mit EMDR und wir konnten eine fast vollständige Remission der Beschwerden erreichen, zurück blieb, dass er "manchmal noch eine Erinnerung an die Schmerzen" bekam, und zwar dann, wenn er sexuell erregt war. Vor der Behandlung war ihm jede sexuelle Betätigung unmöglich, weil die Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur und des Schließmuskels die Beschwerden dramatisch verschlimmerte.
Bei N. traten während des EMDR-Protokolls, welches ich mit der Empfindung des Pfropfens begann, auch die Hodenschmerzen wieder auf. Es war fast so, als rollte die gesamte Geschichte sich wieder rückwärts auf. Als wir nach 3 Sitzungen als Zustand körperliche Entspannung und Beschwerdefreiheit erreicht hatten, ging ich zum nächsten Teil der Behandlung über: in tieferen Trancezuständen ließ ich ihn Licht visualisieren, welches von oben einströmend durch seinen ganzen Körper, also auch durch das Becken in den Unterkörper fließen und leuchten konnte. Ich suggerierte also aktiv das Lösungsbild seiner Problemmetapher. Diese Erfahrung des freien Flusses ließ ich ihn in Selbsthypnose (Sie erinnern sich, ich liebe Patientenautonomie...*zwinker*) täglich wiederholen. In der letzten Sitzung sagte er: "Na es kommt bei mir halt einfach viel Vorlaufflüssigkeit, weil ich auf meine Frau so scharf bin!". Bemerkenswerterweise hatte ich beim Anamnesegespräch genau diesen Gedanken, nämlich, dass er vielleicht besonders viel Präejakulat ausscheidet; am Ende fand er selbst diese Neubewertung.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit mit NLP ist das Konzept der Submodalitäten sowie das Generalisieren positiver Zustände. Der durchschnittliche SEF-Patient hat auch gute sexuelle Referenzerfahrungen, in seltenen Fällen, die ein anderes Vorgehen erfordern, gibt es keine Möglichkeit, auf früheres positives Erleben zurückzugreifen. Deshalb ist es mit NLP Methoden so elegant wie effizient möglich, negative sexuelle Trancen aufzulösen. Einem Mann mit erektiler Dysfunktion (Impotenz) konnte ich helfen, in dem wir immer wieder hypnotisch an die Submodalitäten seiner starken jugendlichen Erektionen anknüpften und die unglückliche Dissoziation auflösten, welche sich bei ihm, besonders auditiv ausgeprägt, vor allem in einer fiesen inneren Stimme manifestierte: "Das wird wieder nix werden!", sprach Es (?) zu ihm. Die innere Stimme verwandelten wir in ein Radio, das im Hintergrund läuft, ohne dass man versteht, was da gesprochen wird, weil man mit seiner Aufmerksamkeit grad ganz wo anders (externale und genitale Empfindungen) ist...
Hier musste übrigens auch der erste Teil des Behandlungskonzeptes (VAKOG-Übung) ausfallen, weil seine Partnerin nichts von seiner erektilen Schwäche wissen sollte: er hatte vor unserer Behandlung jedes Mal bei der Möglichkeit einer sexuellen Begegnung Viagra geschluckt, eine Strategie, die leider bei erektiler Dysfunktion sehr beliebt, aber das Leiden verschlimmernd ist, weil sie das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten mehr und mehr untergräbt.
Bitte gestatten Sie mir, dass ich auch einen wesentlichen Kritikpunkt nicht unerwähnt lasse. So, wie mich das marktschreierische Gehabe jener NLP-Anwender abstößt, die immer und überall Möglichkeiten der Leistungoptimierung wittern, so unangemessen finde ich es in Wirklichkeit, im sexuellen Kontext von Funktionsstörungen zu sprechen. Sexualität ist ein intensiver Trancezustand, der nicht per se ein anderes Ziel haben sollte, außer Genuss.
So kam vor längerem eine Frau zu mir, die von ihrem Freund quasi geschickt wurde, weil sie unter primärer Anorgasmie litt, also nicht durch Penetration, sondern nur durch eigene Stimulation mit der Hand zum Orgasmus kommen konnte. Die gute Dame hatte eine mehrjährige Analyse hinter sich, jetzt sollte Hypnose ran. Während des Anamnesegespräches wurde deutlich: für sie war das eigentlich weniger ein Problem als für ihren Partner, der sich wohl in seiner Männlichkeit bedroht sah, wenn seine Freundin nach seiner Ejakulation sich durch Masturbation zum Höhepunkt brachte. Im Gespräch bestärkte ich sie darin, dies als ihre Variante (zuerst Penetration, dann Masturbation) sexuellen Erlebens zu akzeptieren und auch ihrem Freund gegenüber selbstbewusst zu vertreten. Kurze Zeit später kam es zum dramatischen Konflikt zwischen den beiden, sie trennten sich. Ein Jahr später bekam ich eine E-Mail von ebendieser Dame, in der sie sich bei mir bedankt und berichtet, dass sie jetzt einen neuen Partner habe, der es optisch schön findet, wenn sie sich nach dem Coitus selbst befriedigt. Sie ahnen schon: hinter vermeintlichen SEF können sich auch partnerschaftliche Konflikte verstecken. Und auch hier ist das NLP mit seinen systemischen Aspekten ein wert- und sinnvolles Instrumentarium, um Menschen in ihrer Entfaltung unterstützen zu können. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Sexualität ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Lebensqualität. Die Erfahrung des positiven sexuellen Flows beinhaltet die vielleicht vollständigste Synästhesie, der Menschen befähigt sind. Zugleich kann man deshalb gelingendes sexuelles Erleben als intensiven Trancezustand beschreiben. Störungen des sexuellen Empfindens oder Reagierens haben immer zwei Komponenten: die eine betrifft die Kommunikation mit uns selbst: dies ist der psychosomatische Aspekt. Daneben spielt die Kommunikation mit möglichen anderen eine wichtige Rolle: der Beziehungs- und Sozialaspekt. Kein Verfahren außer dem NLP vereinigt beide Komponenten in seiner Theorie und Praxis. Deshalb ist das NLP für das Arbeiten mit sexuellen Fragestellungen so hervorragend geeignet, sei es zur Steigerung und Intensivierung der positiven Erfahrungen oder zur Behandlung von Störungen.
Über Sexualität zu schreiben ist eigentlich wie guter Sex selbst: es könnte nie zu Ende gehen. Falls Ihre Neugier geweckt ist: ich habe an früheren Stellen in der multimind schon über das Thema Sexualität und NLP- Konzepte schreiben dürfen (hier war ja ein klinischer Schwerpunkt gesetzt) oder Sie kommen zu einem diesbezüglichen Vortrag von mir am 19.02. ins IFAPP in Berlin. Ich muss mich für heute auf jeden Fall verabschieden: ich werde nämlich schon im Bett erwartet...*freu*
Harald Krutiak